Montage und Prüflinie für Stoßdämpfer
Montage und Prüflinien für Stoßdämpfer nehmen eine wichtige Position im Portfolio des Unternehmens ein und wurden im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt.
Wichtigste Merkmale
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Rohrdurchmesser des Produkts | Typisch 30–60 mm |
| Produkthöhe | Typisch 120–1000 mm |
| Produktgewicht | bis zu 8 kg |
| Roboter in der Linie | 1. KUKA – Beladung der Stoßdämpfer 2. Mitsubishi – Beladung der Gasfedern 3. MiR – autonomer Logistikroboter |
| Allgemein | Robotisierte Logistik mit AGV/AMR-Fahrzeugen Innovatives Funktionsprüfsystem (CTS) Innovatives System zur Gasbefüllung und zum Rollverschließen (EPICS) Station zur Prüfung der Gaskraft Station zur Überprüfung der Gewindequalität Entwickelt 2020–2022 mit Unterstützung des NCBiR |
| Zusätzliche Funktionen | Die Linie ist sowohl für die Produktion und Prüfung von Stoßdämpfern als auch von Gasfedern ausgelegt. |
Annahmen
Während der Erhebung der Eingangsdaten für das Design der Linie konsultierten die Konstrukteure und Ingenieure von ELPLC S.A. laufend die Konzepte und technischen Parameter der einzelnen Stationen. Prozessingenieure von Stoßdämpferfabriken weltweit erwarteten eine universelle Maschine, die die Montage verschiedener Stoßdämpferreferenzen ermöglicht. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass die produzierten Stoßdämpfer Rohre mit einem Durchmesser von 30 bis 60 mm und einer Höhe zwischen 120 und 600 mm besitzen.
Gleichzeitig mussten unterschiedliche Durchmesser (30 bis 300 mm) und Positionen (25 bis 100 mm) des Federteller-Rings berücksichtigt werden. Die einzelnen Stationen und Transportsysteme der Linie mussten mit einem fertigen Produkt mit einer Höhe von 300 bis 1000 mm arbeiten können. Zusätzlich wurde betont, dass ein bestimmter Gasdruck im Stoßdämpfer (0 bis 25 bar) sowie eine entsprechende Gaskraft (20 bis 500 N) gewährleistet sein müssen. Darüber hinaus erforderte der Montageprozess die Verarbeitung von Kappen mit unterschiedlichen Durchmessern (40–80 mm) bei einem maximalen Bauteilgewicht von bis zu 8 kg.
Darüber hinaus mussten zusätzliche Anforderungen erfüllt werden, beispielsweise hinsichtlich der Kräfte (45–150 kN) sowie der Dämpfkraft des Stoßdämpfers (−6500 bis 6500 N), die in der entsprechenden Arbeitsposition (0 bis 400 mm) auftritt. Gleichzeitig musste eine Arbeitsgeschwindigkeit im Bereich von 0,5 mm/s bis 1000 mm/s eingehalten werden.
Zusätzlich betonten Vertreter der Fabriken die Notwendigkeit, grundlegende Abmessungen der Stoßdämpfer direkt auf der Linie zu prüfen.
Zusammenfassung
Es wurde eine vollständig autonome und robotisierte Montage- und Prüflinie realisiert. In der Praxis erfordert sie kaum Bedienpersonal. Der Transport der Stoßdämpfer oder Gasfedern zur Linie erfolgt mithilfe autonomer AMR- oder AGV-Fahrzeuge. Die Beladung wird von sechsachsigen Robotern durchgeführt. An den einzelnen Stationen werden die jeweiligen Operationen ausgeführt. Nach deren Abschluss erfolgt die Entladung der Linie auf ein autonomes Fahrzeug.
Bemerkenswert ist die Universalität der Lösung, da die Linie sowohl für die Produktion von Fahrzeugstoßdämpfern als auch von Gasfedern eingesetzt werden kann. In der Linie wurden außerdem die innovativen Stationen CTS