Maschine zum Befüllen mit Gas und Verschließen von Stoßdämpfern / Gasfedern. Vollautomatisch.
| Grundlegende Eigenschaften | ELPLC | Typisch |
|---|---|---|
| Befüllen und Verschließen | 1 Maschine 1 Bewegung |
2 separate Maschinen: 1 – Befüllen und Vorverschließen 2 – Endverschließen |
| Gesamte Zykluszeit | 6,8 s | > 14 s (2 Schritte) |
| Datenanalyse (Diagramm der Verschließkraft) |
Einzelner kontinuierlicher Verlauf | 2 getrennte Datensätze |
| Steuerungssystem | National Instruments (Real-Time) |
PC-Karte |
Der Stoßdämpfer wird mit Stickstoff befüllt und anschließend durch Rollverschließen geschlossen. Der Gasdruck im Stoßdämpfer liegt üblicherweise zwischen 0 und 25 bar, während er bei einer typischen Gasfeder über 100 bar beträgt und maximal bis zu 300 bar erreichen kann. Die direkte Druckzufuhr zum Stoßdämpfer erfolgt im Kopf, während der Verschließprozess unter Druck durchgeführt wird.
Die Gaskraft im Stoßdämpfer liegt im Bereich von 20 N bis 500 N. Zur Messung der Gaskraft wurde ein Dehnungsmesssensor (Tensometer) von HBM mit Messumformer eingesetzt. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein speziell entwickeltes Rotationssystem.
Ziel der Entwicklung dieser Station war die Reduzierung der Zykluszeit. Dies wurde durch die Integration zweier Prozesse in einer Maschine erreicht. In klassischen Lösungen sind die Stationen zum Gasbefüllen und zum Rollverschließen getrennt, wobei an der Befüllstation lediglich ein sogenanntes Vorverschließen durchgeführt wird. Das Ergebnis der Entwicklung von EPICS ist eine um mehr als 50 % kürzere Zykluszeit. Dank des Echtzeitsystems kann der Prozess komfortabel in einem einzigen Diagramm analysiert werden.